Fusion der Unterbezirke Göttingen und Osterode vollzogen

Oppermann gewählt
1 Kommentar
 

Die beiden SPD-Unterbezirke Göttingen und Osterode haben gestern ihre Fusion perfekt gemacht. Auf einem außerordentlichen Parteitag stimmten die Delegierten fast einstimmig für den Zusammenschluss. Vorsitzender des neuen Unterbezirks ist Thomas Oppermann. Zum Stellvertreter wählten die Delegierten Karl Heinz Hausmann (Osterode). Weitere Stellvertreter sind Bärbel Diebel-Geries (Gleichen), Doris Glahn (Duderstadt), Nortrud Riemann (Hann. Münden) und Tom Wedrins (Göttingen).

 
Abstimmung

Der neue SPD-Unterbezirk hat fast 3.500 Mitgliedern. Der Bundestagsabgeordnete Thomas Oppermann, der seit 1989 ununterbrochen den alten SPD-UB Göttingen führte, erhielt 112 von 123 abgegebenen Stimmen. Dieses sehr gute Wahlergebnis bewertet Oppermann als Zeichen großer Gemeinsamkeiten. „Wir gehen gestärkt in die Kommunalwahlen“, sagte er zu den 130 Delegierten in der Kurt-Schröder-Halle Osterode. „Wir wollen es jetzt wissen!"

PT-Präsidium

Das Parteitagspräsidium: Petra Pinnecke, Nadia Affani, Sascha John und Anna Wucherpfennig
Fotos: Karl Heinz Bleß

Bei den Antragsberatungen ging es um eine verbesserte sozialpädagogische Betreuung in den Schulen, die Förderung von Elektroautos und die Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung. Der medizinischen Betreuung von Asylbewerbern, der Änderung des Sexualstrafrechts und der Beschäftigung von mehr Richtern und Staatsanwälten widmeten sich weitere Anträge. In Grußworten hatte zuvor Stefan Schostok die Mitglieder des bisherigen SPD-Unterbezirks Osterode im SPD-Bezirk Hannover willkommen geheißen. Der neue Unterbezirk ist nach Hannover der zweitgrößte im Bezirk und sieht in der Fusion „einen guten Start in die Zukunft“ (Oppermann), also mehr Einfluss auf Landesebene.

Landrat Bernhard Reuter, voraussichtlicher Kandidat der SPD für die Landratswahl im September, verwies auf die Freiwilligkeit der Kreisfusion. Er freute sich, dass nun auch andere Institutionen wie der Kreissportbund und die Industrie- und Handelskammer dem guten Beispiel folgten und fusionieren. Reuter weiter: „Selbst der politische Gegner kommt nicht umhin, die hohe Professionalität der Fusion anzuerkennen.“ Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler verdeutlichte die besondere Bedeutung der Finanzvereinbarung zwischen Stadt Göttingen und Landkreis für den Zusammenschluss: „Damit uns der demografische Wandel nicht wegspült“. (gaf)

 

Weiterer Bericht wird folgen!

 
    Parteileben
 

 

1 Kommentar zu Fusion der Unterbezirke Göttingen und Osterode vollzogen

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Jörg Starke

am um 19:56 Uhr

 

Es ist war geworden, wir haben es immer vermutet, die SPD im Landkreis Osterode fällt hinten herunter!!!
Schade Genossen das es so weit kommen musste!


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