Gewalt gegen Frauen ist kein Kavaliersdelikt

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Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im Landkreis Osterode hat sich in ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr mit den Ereignissen der Silvesternacht in Köln, Hamburg und Stuttgart beschäftigt. Die Frauen zeigten sich geschockt über diese abscheulichen Taten, die sich gezielt gegen Frauen gerichtet haben.

 

„Sexuelle Gewalt gegen Frauen ist kein Kavaliersdelikt. Die Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden – und zwar unabhängig von ihrer Herkunft und Religion“, so die Vorsitzende Petra Litke. In der Diskussion stellten die SPD-Frauen fest: Statt alle Flüchtlinge und Ausländer unter Generalverdacht zu stellen, brauchen wir eine Kultur des Respekts vor Frauen. Denn sexuelle Gewalt gegen Frauen findet täglich und überall statt. Ob zu Hause, am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit und im Internet. Ob als anzügliche Witze, sexistische Sprüche, übergriffiges Auftreten, häusliche Gewalt oder Vergewaltigung.

Wir brauchen ein entschiedenes Auftreten der gesamten Gesellschaft gegen Gewalt gegen Frauen. Dazu gehören die Sicherheitskräfte: Sie müssen dafür sensibilisiert werden, sexuelle Gewalt zu erkennen und konsequenter dagegen vorzugehen.

Dazu gehört Bildung: Bereits in Schule und Kindergarten müssen Mädchen darin gestärkt werden, ihre Ansichten zu vertreten und ihre Freiheiten einzufordern. Jungen müssen wir von klein auf beibringen, Frauen und Mädchen zu respektieren. Rollenstereotype müssen durch eine geschlechtersensible Erziehung und Bildung aufgebrochen werden.

Dazu gehört auch eine umfassende Reform des Sexualstrafrechts, die den Willen der Opfer in den Mittelpunkt stellt. Damit ein Nein auch in Deutschland endlich ein Nein bedeutet!

Dazu gehören die Medien, die Frauen immer noch häufig auf ihr Äußeres und ihre Sexualität reduzieren. „Dazu muss jede und jeder einzelne von uns beitragen. Wir brauchen eine Kultur des Respekts - zum Schutz von Frauen und Mädchen“ betont die ehemalige AsF-Vorsitzende Barbara Lex.        

 
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